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America Mura & die Anständigkeit der Japaner

Wie schon der Name sagt, ist America Mura ein Viertel, das amerikanophil ist. Man hört aus den verschiedenen Lokalen viele amerikanische Songs, allerdings als Hip Hop Cover Versions. Ein bisschen erinnert uns dieses Viertel an Trastevere in Rom. Nur viel sauberer und in einem gepflegteren Zustand. Oder an den Spittelberg in Wien. Also etwas alternativ, junge Leute und etwas schräg. Wir haben wieder eine ganze Reihe an kurios gekleideten Jugendlichen beobachten können. Da Sonntag war und dieser Tag auch wettertechnisch endlich zu den schöneren und wärmeren zählte, herrschte ein ziemlich buntes und abwechslungsreiches Treiben.

Zur Sicherheit waren wir mit Regenschirm bewappnet – den bekannterweise regnet es nie, wenn man einen dabei hat. Diesen Schirm habe ich in einem Lokal vergessen und ihn nach unserem Frühstückskaffee hängen gelassen. Eine Stunde später, als wir zurück kamen um ihn zu suchen, hing er noch genau an der gleichen Stelle. Auch das fand ich wieder genial, wie anständig die.Japaner sind.

Aber nicht nur ich kann Sachen versehentlich, sondern wenn ich wollte auch absichtlich liegen lassen. Wir haben beobachtet, dass das Japaner oft machen und zwar in Selbstbedienungskaffees oder -restaurants. Es scheint also ganz normal zu sein mit einer Handtasche, einem Laptop oder sonstigen persönlichen und gar nicht wertlosen Teilen einen Platz zu reservieren. Selbst wenn sie zu zweit kommen bleibt nicht einer am Platz oder die Sachen fürs Platzerl reservieren liegen manchmal sogar in einem anderen Stockwerk. Diese Anständigkeit ist auf jeden Fall sehr vorbildhaft und nachahmenswert.

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