Ice Floating – wir treiben im Eiswasser

Als wir am Sonntag Ice Floating für den heutigen Tag buchten, war es strahlend sonnig. Heute ist es nebelig mit nassem Schneefall und gefühlt eher ein Wetter, um in die Sauna und danach ins Bett, anstatt in den See zu gehen. Ich kann schon vorweg nehmen, trotz des nicht so strahlenden Wetters war es ein großartiges Erlebnis.

Vor dem Eisbad

Die Fahrt von Levi bis zu dem See, wo bereits ein Loch in die rund 1 Meter dicke Eisschicht geschlagen war, dauerte gute 45 Minuten. Wir waren 13 Leute, also eine angenehme Gruppengröße. 

Bevor wir uns für den Gang ins eisige Wasser bereit machten, gingen wir zuerst zu Einstiegsstelle. Am meisten aufpassen muss man am Eis vor den Treppen, weil es dort extrem rutschig ist. Sonst ist alles ganz einfach.

Warm anziehen

Dann ging es zur Hütte, wo wir Jacken und Schuhe ausziehen mussten. Dafür durften wir ganz dicke Socken, Sturmhaube und einen extrem groß geschnittenen 5 mm Neopren-Anzug anziehen. Nicht unbedingt das schickste Outfit, aber eines zum warm hält. So adjustiert, watschelten 11 rote und 2 gelbe Männchen zum Eisloch und zur Holztreppe. Jetzt konnte es losgehen.

Ins Wasser gleiten

Ruhig stieg einer nach dem anderen die 3 Stufen in das Wasser hinunter und legte sich dann mit dem Rücken aufs Wasser. So konnten wir uns entspannt dahintreiben lassen. Es ist ein wunderbares Gefühl einfach am Wasser zu liegen, den Auftrieb zu spüren und ein bisschen durch den See zu treiben. 

Herumplantschen

Da es mir im Wasser so gut gefiel und mir zum Glück überhaupt nicht kalt war, habe ich ein bisschen herumprobiert, wie gut man sich auch bewegen kann. Die Beine bei den Knien abwinkeln funktionierte gut, an der Eisscholle anhalten, ein bisschen herumrudern. Eigentlich konnte ich mich viel mehr bewegen, als ich vorher dachte. Vorsichtig muss man nur sein, dass man nicht mit dem Gesicht ins Wasser kommt. Jedenfalls habe ich mich wirklich pudelwohl und glücklich im eiskalten Wasser gefühlt. Andreas hat gemeint, ich hätte herumgeplantscht wie eine Badeentchen und für starken Seegang gesorgt.

Bleiben bis es kalt wird

Jeder konnte selbst entscheiden, wie lange er im Wasser bleibt. Also wenn es zu kalt wird, dann bewegt man sich wieder zu den Stiegen und klettert heraus. Leider war der Anzug von Michael etwas undicht, sodass ihm bald kalt war und sogar sein Shirt nass war.

Vom Teich zum Kaminfeuer

Allmählich wurden wir weniger im Teich. Ich hatte so viel Spaß, dass ich es noch länger ausgehalten hätte. Doch als Letzte bin ich dann auch herausgeklettert und zu den anderen gegangen, die sich bereits in der Hütte vorm Kaminfeuer mit Marshmallows, Beerenjuice, Kakao und Keksen aufwärmten. 

Insgesamt war es ein wirklich cooles Erlebnis.

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Ein Gedanke zu „Ice Floating – wir treiben im Eiswasser

  1. Liebe 2, wie immer ist es eine Freude eure Reisen in Bild und Sprache verfolgen zu dürfen, ist es schon vorbei weil nichts mehr gepostet wird? Wenn nein noch schöne Tage, ich beneide Euch. Ciao Benno

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