Heute reisen wir, nach der Antarktis-Expedition im Jänner 2020, wieder einmal in kältere Gefilde, nämlich nach Finnland.
Levi in Finnland
Konkret fliegen wir nach Kittilä und von dort werden wir mit dem Bus abgeholt und es geht zum eigentlichen Zielort Levi. Das wissen wir schon alles so detailliert, weil dieses Mal alles organisiert ist. Wir haben nämlich eine Pauschalreise gebucht und sind gemeinsam mit unseren lieben Freunden Marion und Michael auf der Suche nach Schnee und spannenden Erlebnissen unterwegs.
Ein großer Vorteil dieser Pauschalreise ist der Charterflug, der uns direkt ohne umsteigen zum passenden Flughafen bringt.
Die Mühen des Flughafens
So gern ich auch reise, finde ich die Herausforderungen an Flughäfen zunehmend mühsamer. Diesmal wollten wir, ob der langen Schlange am separaten Check-In-Schalter, den Self-Check-In am Automaten durchführen. Doch mehrere Automaten spuckten keine Kofferetiketten aus. Also mussten wir wieder zurück zur inzwischen noch längeren Schlange. Beim Security-Check muss man inzwischen fast den gesamten Inhalt des Rucksacks auspacken, eine dünne Weste auf jeden Fall ausziehen – außer man trägt nur einen BH drunter -, während man den fettesten Pulli immer anbehalten kann. Und zuletzt ging es im Flughafen-Restaurant mit extrem unfreundlichem Personal weiter. Zum Glück trafen wir uns alle Vier dort und lenkten uns mit Spaß selbst ab.
Gute Flug-Aussicht
Der 3,5-Stunden Flug war auch ganz entspannt und wir konnten einerseits Packeis im Baltischen Meer sehen und überflogen andererseits den Polarkreis – was man natürlich nicht sehen kann. So sind wir gut in Kittilä gelandet, wo es 1 Stunde Zeitverschiebung zu Österreich gibt. Vom Flugzeugkapitän wurden wir darüber aufgeklärt, dass es +4 Grad hat und wir deshalb vorsichtig sein müssten, weil es am Flugfeld rutschig ist. Der niedliche Flughafen ist nämlich so klein, dass man die Stiegen vom Flieger heruntersteigt und dann nur mehr ein paar Schritte bis zum Terminal gehen muss.
Busfahrt zum Design Hotel Levi
Während der rund 15-minütigen Fahrt vom Flughafen zum Hotel erfuhren wir, dass es erstmals seit Dezember Plusgrade hat. Nochmals der Hinweis darauf, dass es überall sehr rutschig ist. Außerdem wurden wir darüber aufgeklärt, dass es hier die sauberste Luft sowie das beste Trinkwasser aus der Leitung von Europa hat.
Zimmer, Abendessen und Veranstalter-Info
Nach dem Beziehen unserer Hotelzimmer und dem Auspacken machten wir uns auf den Weg in den Ort hinunter. Da unser Hotel auf halber Höhe des Levi-Bergs steht, nahmen wir die Gondel ins Tal. Dort zeigten uns Marion und Michael den Ort, der sich ähnlich wie ein klassischer Schiort in Österreich anfühlt. Nach dem Abendessen und einer kurzen Pause im Hotel, gab es dann um 20 Uhr noch eine Führung vom Veranstalter durch den Ort sowie einen wenig interessanten Vortrag über mögliche Ausflüge. Als wir zum Hotel zurückkamen, hatten wir das Gefühl, hinter den Wolken die Nordlichter erahnen zu können. Wir hoffen, dass wir noch sternenklare Nächte erleben werden.
5 Gedanken zu „Auf in den Norden nach Levi“
Schaut wirklich sehr nach Ösi-Skiort aus. Aber irgendwie gediegener.
Wie schmeckt das Trinkwasser im Vergleich zu Wien?
Kein merkbarer Unterschied. Kommt halt aus sauberen Seen und Flüssen nördlich des Polarkreises anstatt aus den Alpen. In Lappland kann man sogar das Wasser der Böche direkt trinken.
Bäche statt Böche.
Wünsche euch einen schönen Aufenthalt ! Dieses Mal bin ich froh daheim zu sein, weil wir endlich Mal Sonne und wärmere Temperaturen nach diesen frostigen trüben Winter haben.
Das Problem am Flughafen hatten wir damals auch ,das freundlichste Personal hatten wir auf den Dubrovniker Flughafen.
Danke!!! Es wird sicher auch bei niedrigeren Temperaturen gut, weil wir ganz viel tolles warmes Gewand mithaben.