SeoulSüdkorea

Mit Bibimbap nach Seoul geflogen

 
Eigentlich hat der Tag der Abreise nach Seoul sehr gut begonnen. Im Büro bin ich zur geplanten Zeit fertig geworden und wir konnten entspannt mit der Schnellbahn zum Flughafen Schwechat fahren. Doch plötzlich kam eine böse technische Überraschung. Alle drei USB-Ports meines Notebooks sind tot. Da macht sich bei mir schon ziemlich große Verzweiflung breit. Wie soll ich nun die Fotos von der Kamera rasch auf mein Notebook spielen, um sie für den Upload in meinen Blog zu bearbeiten? Ich hoffe, dass ich rasch eine brauchbare Alternative finde.
 

Gedruckte statt elektrische Boardkarte 

Und noch etwas zum Thema Technik. Mit unserer Reise nach Südkorea machen wir uns auf den Weg in ein eigentlich in jedem Bereich hoch technologisiertes Land. Zum Beispiel kann hier jeder Bürger alle Amtswege, Bankgeschäfte, Wohnung anmieten usw. nur mit der elektronischen Bürgerkarte erledigen. Doch bei der Website bzw. App der Fluglinie Korean Air zeigt sich, dass technische Prozesse nicht immer bis zum Ende funktionieren. Den Flug über die Website buchen und online einchecken sowie das Anzeigen der Boardkarte in der App funktioniert. Aber beim Aufgeben unserer Koffer war Schluss damit. Die elektronischen Boardkarten wurden für ungültig erklärt und wir erhielten ganz klassische auf Papier ausgedruckte Boardkarten – aber zumindest mit QR-Code. 
 
Nach einem Kaffee und Apfelstrudel mit versalzener Vanillesauce ging es dann an Board des Fliegers. Das beste an der B777-200 war das Platzangebot. Breite Sitze und ein komfortabler Abstand zwischen den Sitzreihen mit sogar ausreichend Platz für meine Beine ist inzwischen außergewöhnlich. Ausgesprochen gut, angenehm asiatisch entspannt und zuvorkommend waren alle Flugbegleiter. Eine Flasche Wasser am Sitzplatz, Zahnbürste und Zahnpaste sowie Patschen rundeten das Servicepaket ab. Beim Verlassen des Fliegers konnten wir bei so gut wie jedem Sitzplatz ein verlassenes Paar Patschen sehen. 
 

Nationalgericht Bibimbap

Sowohl beim Abendessen als auch beim Frühstück konnten wir sogar aus drei verschiedenen Gerichte auswählen. Zur Einstimmung habe ich mich natürlich gleich für das koreanische Nationalgericht Bibimbap entschieden. Bibimbap ist Reis mit vielen verschiedenen Zutaten, die man selbst zusammen mischt. Neben Gemüse tut man Sesampaste und Scharfes, das im Flieger wie eine Tube Ketchup aussah, hinein. Die Seegrassuppe passte ausgezeichnet dazu, der trockene Marillenkuchen war nicht so das Wahre. Umso angenehmer war es, dass es Metallbesteck und Gläser, statt Plastiklöffel und -becher gab.
 

Fliegende Eisgrube

Einziger Wermutstropfen: Es war mir im Flugzeug wieder einmal viel zu kalt. Für mich waren die rund 9,5 Stunden Flugzeit nur mit Kaputzenweste und zwei Decken halbwegs zu überstehen. Auch wenn wir nicht sehr viel bzw. tief geschlafen haben, sind wir gut in Seoul gelandet.
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4 Gedanken zu „Mit Bibimbap nach Seoul geflogen

  1. Hallo, eure Abreise hat wirklich gut begonnen, das ist ja sehr blöd , dass die USB Sticks den Geist aufgegeben haben.Ich freute mich schon so auf die Fotos.Aber es wird sich schon eine Lösung finden.Deine Reiseberichte sind auch sehr intetessant, somit bin ich auch ein bischen mit euch mit dabei ggg Viel Spass und biele schöne Erlebnise! Und bleibts gesund und energiegeladen gg lg die kleine Nachbarin Lilly

    1. Wir sind schon dabei eine Lösung für die Fotos zu finden. Werden also bald kommen ….
      Ich freue mich, wenn du wieder ein bisschen mit uns mitreisen tust 🙂

  2. Ich sags ja immer, diiiiie EDFau …
    Schon schlimm, wie sehr man davon abhängig ist. Ich denke nur, was machst Du wenn Du kein Internet im Hotel hast vor dem Rückflug um einzuchecken? Drei Stunden früher hinfahren und bangen.

    Metallbesteck: Hoffentlich kommt keiner auf die Idee dem Flugpersonal zu sagen, dass die Messer von der Security als Massenvernichtungswaffen bezeichnet worden wäre. Na ja, manchmal ist fehlende Kommunikation zwischen Abteilungen auch für was gut 🙂

    Viel Spass!!

    1. Ja, das stimmt. Wir sind viel zu abhängig. Solange es quasi nur Freizeitaktivitäten betrifft, ist es zum Glück nur ärgerlich. Bei Bankomatabhebungen oder Flug einchecken geht es schon ans Eingemachte …..

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