Bereits gestern Abend erkundigten wir uns bei einem Verleih für Fatbikes, ob wir am Sonntag welche ausborgen können. So konnten wir heute nach dem Frühstück dort hin, um 4 Elektrofahrräder mit dicken Stollenreifen auszuborgen. Mit Helm und E-Fatbike ausgerüstet und einer kurzen Einweisung der Fahrmodi, ging unser Fahrt auch schon los rund um Levi. Michael wie üblich vorne weg.
Genialer Serpentinen-Wald-Trail
Es gibt einen eigenen Trail durch den Wald, der ausgeschildert und zirka 1 Meter breit planiert ist und serpentinenartig zwischen den Bäumen den Berg hinauf führt. Auf dieser Strecke geht es leicht auf und ab. Doch wenn man Marion befragt, würde sie sicher sagen, dass es viel zu viel bergauf geht. Sobald man zu nah an den Wegrand kommt und ausrutscht, fällt man in den tiefen Schnee links und rechts vom schmalen Weg und versinkt dort wirklich tief. Alleine aufstehen ist da gar nicht so einfach möglich. Das Gute ist allerdings, dass man sich nicht wehtun kann, weil man ganz weich fällt. Das haben jedenfalls Michael und Marion festgestellt.
Videodreh mit Downhill-Fatbike-Race
Nach rund einer Stunde drehten wir um und fuhren den Trail wieder zurück. Am Ausgangspunkt, dort wo die Waldstrecke beginnt, drehten wir noch ein paar Videos mit Downhill-Fatbike-Fahrten, wo wir uns gegenseitig filmten. Ich war stolz auf die 26 km/h, die ich schaffte, war damit aber nicht die Schnellste. Das eine oder andere Video werde ich noch verlinken, sobald es zur Verfügung steht.
Am zugefrorenen See herumgebraust
Anschließende fuhren wir zum Kätkänranta-See, der komplett zugefroren ist. Und zwar so dick, dass hier separate Spuren für Fußgänger und Radfahrer planiert, für Snowmobile abgesteckt und Langlaufloipen gezogen wurden. Bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel radelten wir über das schneebedeckte Eis und genossen den herrlichen Ausblick.
Da wir irgendwann alle schon nicht mehr auf den Satteln sitzen konnten, brachten wir anschließend die Räder zurück und gönnten uns Kaffee und Kuchen im Coffee House Levi. Hier zogen jeder sein Resümee zum Ausflug.
Das Resümee zur Fatbike-Runde
Andreas: Die Natur im Wald war echt schön, am See mit der Sonne war es auch super schön, aber trotzdem war es sehr anstrengend.
Michael: Super, super!
Marion: Der Berg war grauenhaft, am See war es phänomenal.
Sue: Mir hat die ganze Strecke extrem gut gefallen. Das Gefühl, wie mit dem Mountainbike unterwegs zu sein, aber zusätzlich noch knirschenden Schnee unter den dicken Reifen sowie Unterstützung mit dem Elektromotor zu haben, fühlt sich großartig an. Das macht wirklich Spaß. Einziger Wermutstropfen war, dass irgendwann das Sitzen weh tat.
Wieder keine Polarlichter
Nach der Anstrengung machten wir Pause im Hotel, bevor wir in Levi Abendessen gingen. Kurz sahen wir ein, zwei Sterne am Himmel, aber trotzdem war die Wolkendecke zu dicht, um auf der Piste neben unserem Hotel irgendein Polarlicht zu sehen. Noch geben wir die Hoffnung nicht auf, weil wir noch eine paar Nächte vor uns haben.
4 Gedanken zu „Fatbike-Tour, mit dem Fahrrad durch den Schnee“
sehr cool, schaut nach Spass aus
War wirklich total cool. Fast wie montainbiken, aber viel lustiger. Und natürlich weniger anstrengend mit dem E-Bike.
Schaut sehr lustig aus mit den Rädern auf Schnee. Kann ich mir gut vorstellen dass es anstrengend war.
Zum Glück war es ein E-Bike und daher weniger anstrengend als mit meinem konventionellen Mountainbike zu fahren.