In unserem Hotel in Shanghai genießen wir zum Abschluss das großartige Frühstücksbuffet im Hotel, bevor wir um 10 Uhr auschecken und uns auf den Weg zum Flughafen machen.
Regengeschützt
Zum Glück gibt es von unserem Hotel einen direkten Zugang zum benachbarten Einkaufszentrum, das wiederum einen direkten Zugang zur Metro hat. So kommen wir, trotz ordentlichen Regens, komplett trocken zur U-Bahn Station und von dort genauso trocken zum Flughafen.
Denn die U-Bahn-Linie 2 führt vom People‘s Square direkt zum Flughafen Shanghai Pudong. Die Fahrzeit beträgt zwar eine gute Stunde, aber einfacher kann man kaum direkt zum Abflug kommen.
Am Schalter einchecken
Obwohl in China fast alles elektronisch oder übers Smartphone abgewickelt wird, müssen am Flughafen in Shanghai alle Leute, die mit Air China fliegen, direkt beim Schalter anstehen und jeder wird von echten Menschen am Schalter eingecheckt und gibt dort die Koffer ab. Das ist einerseits angenehm, weil hier einfach alles klappt, ohne dass man sich selbst mit der Technik herumschlagen muss, anderer ist es interessant, dass gerade hier die Selbstabwicklung ausgesetzt wird.
Taifun Champi
Unser Flieger von Shanghai nach Tokyo startet mit rund 45 Minuten Verspätung. Wir stehen wirklich lange herum, bis der Flieger endlich startet. Doch wir sind froh, dass wir starten können. Denn der Taifun Champi, der gerade in der Gegend wütet, hätte den Flug sogar verhindern können. Aber zum Glück geht alles gut und wir fliegen Richtung Japan.
Durchsagen-Flut verbotener Dinge
Im Flugzeug der Air China ist es sehr speziell. Natürlich relativ eng, womit wir sowieso rechnen. Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die ständigen Durchsagen, was alles per Gesetz verboten ist und bestraft wird, wenn man sich nicht daran hält. Die Anzeige über den Sitzen, die normalerweise ein Rauchverbot sowie ein Anschnallsymbol zeigen sind hier noch durch ein Laptop-Verbot ergänzt.
Bunt eingepacktes Essen
Das Essen sieht sehr lustig aus, alles ist bunt eingepackt. Für mich sieht es eher nach einer Kindermahlzeit als einen Snack für Erwachsene aus. Und ganz im Gegensatz zum immer großartigen Essen in Shanghai, ist das Essen im Flieger ziemlich mau. Aber das Essen ist bei einem 3-Stunden-Flug sowieso nicht wichtig, also freuen wir uns schon auf das Essen in Japan.
Zeit-Differenzen
Als wir abends in Tokyo ankommen, ist es im Vergleich zu Shanghai eine Stunde früher. Damit haben wir zu Österreich bereits 7 Stunden Zeitunterschied. Aber nur für ein ganz kurzes Zeitfenster, denn schon ein paar Stunden später, also ab Sonntag beginnt in Österreich bereits die Winterzeit und damit beträgt die Differenz jetzt 8 Stunden.
Hektische Einreise
Die Landung ist etwas langatmig, weil der Flieger geschlagene 20 Minuten am Rollfeld herumfährt, bis er endlich an einem Rüssel andockt. Danach stresst uns das Personal am Flughafen, die versuchen, die Ankommenden zu lenken, aber wir können nicht genau erkennen, was das System dahinter ist. Wir werden eher ruppig behandelt, was wir von unserer letzten Japan-Reise überhaupt nicht kennen, und ständig nach einem QR-Code gefragt.
Wir haben uns zwar schon in Österreich vorab für Japan registriert – ganz aufwendig mit eine Foto vom Reisepass, das natürlich immer zu sehr spiegelt und einer Online-Verifizierung. Das ist aber offenbar egal, weil wir hätten irgendwo einen QR-Code erhalten sollen, den wir jetzt nicht haben.
Also heißt es Zettel ausfüllen, anstellen, Zettel abgeben und Zeigefinger scannen, anstellen, Immigration mit Stempel in den Reisepass, Koffer holen, vom Hund beschnüffeln lassen, Zoll-Zettel ausfüllen, Zettel abgeben und dabei endlich einmal mit einem freundlichen Japaner sprechen.
Taxifahrt im Regen
Inzwischen schreibt uns der vorbestellte Taxi-Fahrer immer wieder wo wir sind, weil er eigentlich nur bis 45 Minuten nach Landung eines Fliegers wartet. Das geht sich realistischerweise aber nie aus. Wir brauchen schlussendlich eine gute Stunde, bis wir ins Taxi einsteigen. Dafür ist unser Fahrer wieder ein Japaner, wie wir ihn kennen. Sehr freundlich, höflich und zuvorkommend. Also ein richtig feiner Mensch. Und wir sind froh, dass wir die mehr als einstündige Fahrt bei dem Dauerregen einfach vom Flughafen bis vor die Türe unserer Unterkunft gebracht werden.
Auch der Hotel-Rezeptionist ist total fein. Unser Apartment leider nicht. Es riecht unangenehm. Deshalb lüften wir ordentlich und da es schon spät ist und wir vom Reisetag ziemlich erledigt sind, gehen wir bald zu Bett.