NeukaledonienNoumea

Am Rollfeld von Noumea gleich schwüle Luft geschnuppert

Noch ein paar Worte zum Flug von Paris nach Osaka, der mit sicher über 90 % Japanern bis auf den letzten Sitzplatz der 777 voll war. Es war einer meiner angenehmsten Flüge.

Interessant war, dass einige Japaner so weiße Masken vor Mund un Nase trugen. Als ob es gefährlich wäre, die stark unterkühlte Luft im Flieger einzuatmen. Mich persönlich würde ja das Gummiband hinter den Ohren ganz fertig machen 😉

Toll ist es, dass die Japaner sehr ruhige und angenehme Menschen sind und ich gute 6 Stunden wirklich fein schlafen konnte. Da ich, wie immer wenn es möglich ist, einen Gangplatz hatte und neben mir eine zarte Japanierin saß, war ich total entspannt. Natürlich gab es japanisches Essen auf diesem Flug und ein paar japanische Flugbegleiterinnen.

In Osaka wurden wir Noumea-Transit-Leute gleich durch einen meiner raschesten Kontrollen gut weitergeleitet. Witzig fand ich allerdings, dass auf einem so großen Flughafen, bei dem man mit einer Bahn von einem zum anderen Gate muss, A4-folierte Zetteln als Hinweisschilder von Flughafenpersonal verwendet wurden.

Der Flug mit Air Calin war mindestens genauso entspannt. Praktisch war der USB-Anschluss am Sitzplatz, sodass ich gleich mein Smartphone wieder aufladen konnte. Außerdem gab es ein nettes Carepaket mit Schlafmaske, Ohropax sowie Zahnbürste und -pasta. Und zudem waren die Sitze nicht so eng wie in anderen Maschinen. Also konnte ich wieder ein paar Stunden schlafen.

Der Flughafen von Noumea ist, obwohl er ganz neu und „viel größer“ als vorher, von der Größe her eher einem Sportflughafen gleicht. Also ging es aus dem Flieger direkt aufs Rollfeld und ein paar Schritte bis zum Flughafengebäude. Diese paar Meter haben mich gleich die 30 Grad warme Luft mit 80 % Luftfeuchtigkeit spüren lassen. Endlich für mich „Frostbeule“ warmes Wetter zum Auftauen. Dann hieß es gleich einen Gang zurück schalten und Slow Motion genießen. Für die Passkontrolle und den Koffer am Förderband vorfinden dauerte es eine gute Dreiviertelstunden. Und das, obwohl wir der einzige Flieger waren, der gelandet ist. Entspannung ist hier somit garantiert.

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