Badekultur in der Nasszelle

20150424 181358 Hotel Granbell Shinjuku (P1050486)
Betritt man in Japan ein Hotelzimmer, weiß man schon vorher, dass das Bad recht klein ausfällt. Selbst die großzügigen Bäder sind für unsere Verhältnisse klein. In jedem Fall ist der erste Eindruck mehr der einer Nasszelle, also süß und klein. So wie eben die Japaner auch selbst sind. Der Begriff Nasszelle drängt sich allerdings auch auf, weil so ein Bad quasi ein Standardbaustein aus einem Guss ist. Man muss sich das wie eine Wanne für ein Schwimmbecken im Garten vorstellen. Nur eben in der Form eines Badezimmers. Inklusive Badewanne, Waschbecken und Toilette.

Ganz klar ist nicht nur die Sauberkeit solcher Nasszellen, sondern auch die Spiegel. Ich habe noch nie vorher gesehen, dass Spiegel nach einer heißen Dusche nicht komplett beschlagen sind. Doch wir haben in jedem Bad einen Bereich des Spiegels vorgefunden, der nach der Dusche frei war. Die Spiegel sind nämlich beheizt und damit ist der Blick nach der Dusche frei. Das ist für Menschen, die wie ich eher sehr heiß duschen, sehr faszinierend.

 

Außerdem sind diese Badezimmer aus einem Guss immer sehr neu und sehr sauber und optimal gepflegt. Und weil die Japaner so viel wert auf Hygiene und Sauberkeit legen ist auch die Ausstattung mit Utensilien ein kleines Schlaraffenland. Duschgel, Shampoo und Conditioner sind obligatorisch. Aber auch Wattestäbchen, Zahnbürste, Zahnpasta, Rasierer, Rasierschaum, Bürste, Kamm, Schwamm sind uns alle begegnet. Also alles was man so braucht!

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