FreistadtÖsterreich

Ein Höhenflug in den Burggraben von Freistadt

Mitten im malerischen Mühlviertel faszinierte mich die oberösterreichische Stadt Freistadt. Die heutige Herausforderung beim Erforschen der unübersehbar mittelalterlichen Stadt war das Zeitlimit. Nur 4 Stunden blieben mir für Erkundungen, Bilder und Text.

Höhenflug planen

Ausgestattet mit Kamera & Co wollte ich nach einer kurzen Recherche actionreich beginnen. Und zwar mit dem Höhenflug-Kletterparcours Freistadt von oben erleben. Leider muss man dafür 1 – 2 Tage vorreservieren. Schade, dass es nicht geklappt hat, aber so habe ich einen guten Grund wieder zu kommen. Und für alle von euch, die eine Reise nach Freistadt planen, unbedigt unter www.derhoehenflug.at einen Termin checken!
 

Grüner Stadtgraben

Bevor ich mir eine klassische Tour durch die Altstadt zu Gemüte führen wollte, erkundete ich erst einmal den Stadtgraben und die Promenade. Also die Teile vor den Toren der Stadt. Was jetzt vielleicht langweilig klingt war total spannend und sehenswert. Und zumindest konnte ich hier auf den Spuren des Höhenflug-Kletterparks wandern. Wippe, Baumstämme, Slacklines, Kletterbaum und Flying-Fox-Elemente fand ich im Stadtgraben.
 
Der Stadtgraben selbst ist ein grünes Band voll Natur rund um die fast vollständig erhaltene Stadtmauer. Der Graben wird auf vielfältige Weise genutzt. Ende Juli finden dort 3 Qi Gong-Tage statt. Der Planetenwanderweg, der hier startet und eine von zahlreichen Wanderwegen ist, hat hier mit der Sonne und 4 anderen Planeten seinen Beginn. Wäscheleinen, Gemüse- und Blumenbeete, Kindertrampolins und Liegestühle machen deutlich, dass hier Leute leben und Freistadt keine Kulisse ist. Obwohl, die Stadt wäre trotzdem die ideale Kulisse für historische Filme.
 

Klein-Schönbrunn

Ebenso sehenswert sind die Parks. Zum Beispiel kommt der Garten beim Weyermühlturm echt schönbrunn-artig daher. Die grüne Oase macht die Umrundung auch bei Temperaturen wie heute, also bei rund 30 Grad, erträglich. Überall Bäume und praktisch dazu sind auch die Bänke zum Verweilen. Da fände ich genug gemütliche Plätzchen zum Entspannen und ein Buch zu lesen.
 
Genauso erträglich wie außen, ist es auch innerhalb der Stadtmauer. Die meist eng aneinander stehenden Häuser machen es schön schattig. Also konnte ich gemütlich durch die Gassen und entzückenden Gässchen schlendern und mich voll in vergangene Zeiten hineinversetzen. Das fing schon an, als ich über den Stadtgraben durch das Linzertor geschritten bin. So authentisch bin ich selten in einer andere Epoche eingetaucht.
 
Auf den ersten Blick war mir klar, dass Freistadt seinen Höhenflug nicht nur im Mittelalter hatte. Bis heute sind Gebäude, Wehranlagen und Mauer bestens erhalten bzw. restauriert und gut in Schuss gehalten. Gepaart mit zeitgemäßen Angeboten. Freistadt hat so viele historische Stätten und beeindruckende Gebäude zu bieten, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Besonders praktisch sind deshalb die Hinweistafeln auf den Sehenswürdigkeiten. Sie geben nicht nur darüber Auskunft wovor man gerade steht. Den QR-Code scannen und schon findet man spannende Details auf der Website des Freistädter Fotoclubs http://cityguide-freistadt.at/
 

Freistadt, ich komme wieder

Wohl gefühlt habe ich mich in Freistadt so sehr, weil es hier total gemütlich ist. Mir kamen nur wenige Touristen entgegen, was Sightseeing sehr angenehm macht. Und großartig finde ich, dass es auch in der Altstadt viele Plätze zum Verweilen gibt. Entspannt sitzen Einheimische und Touristen Seite an Seite in den Gärten vor Restaurants, Cafes oder auf Parkbänken unter schartigen Bäumen. Mein Resümee: Ich komme auf jeden Fall wieder!

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