Ile des PinsNeukaledonien

Ein paar Buchten abgeklappert

Wenn schon der eine Strand so schön ist, dann muss es ja noch andere geben. Deshalb macht es auch echt Freude von einer Bucht zur anderen zu spazieren.

In den Tribes

Auf einem dieser Wege habe ich zum ersten Mal echte Behausungen der Tribes (Stämme) gesehen. Und war zugegebenermaßen etwas enttäuscht. Als Bild hatte ich die hübschen Holz-Stroh-Hütten aus dem Kulturzentrum Tjiabou im Kopf. Doch sie leben hier in Häusern, die zwar nicht die hübschesten sind, aber auf jeden Fall gemauert. Dafür machen sie ihre Gärten hübsch. Sehr nett dekoriert. Vor dem Eingang hängen dann meist Pflanzen herum (welche genau habe ich noch nicht heraus gefunden), weil die böse Geister abhalten. 

Schnorcheln & zerstörte Korallen

Natürlich sind wir auch ein bisschen schnorcheln gegangen. Ein paar Fische haben wir auch gesehen. Allerdings auch viele tote Korallen. Ich bin immer ganz traurig, wenn ich so viele zerstörte Korallenstöcke sehe und kann nicht verstehen, dass die Menschen noch immer nicht verstanden haben, welchen Schaden es anrichtet, wenn die Korallen zerstört werden. Natürlich ist es für uns Touristen einfach nur schade, dass uns ein möglicher Augenschmaus entgeht. Aber gefährlich ist es einfach für die Küsten und Strände, weil die ihre natürlichen Barrien verlieren und somit sukzessive weggespült werden.
Auf jeden Fall muss ich hier unbedingt noch tauchen gehen um in den Gewässern weiter draußen die Highlights zu sehen. Schließlich ist neukaledonische Barrierriff nach dem australischen Barrierriff das zweitgrößte Korallenriff weltweit und seit 2008 als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet. Das muss ich auf jeden Fall gesehen und betaucht haben.

Japan-Touristen-Sightseeing 

Hierher nach Neukaledonien kommen ur viele Touristen auf Japan. Das zeigt sich auch darin, dass sowohl in Englisch als auch in Japanisch Hinweise geschrieben sind. Aber viel lustiger ist es, diese Touristen zu beobachten. Sogar am Miniflughafen auf der Ile des Pins habe ich welche mit Maske herumlaufen sehen. Doch noch viel imposanter ist es, die Japaner am Strand zu beobachten. Sie sind natürlich bestens ausgerüstet. Mit Kamera, Schnorchelzeug und langärmelige sowie langbeinige Badeklamotten. Viele nehmen dann auch noch einen Schwimmreifen oder eine Schwimmweste zum Schnorcheln. Abseits davon ist auf jeden Fall das Posing für Fotoaufnahmen fast schon professionell.

Wahrscheinlich darf ich über die Japaner aber gar nicht schmunzeln. Denn wenn ich mir den Ersatz meines geliebten blauen gestohlenen Rucksacks ansehe, komme ich mir wie ein Clochard vor. Und als ich dann einen Tag die Flip Flops wegen aufgewetzter Zehen im Quartier gelassen habe und barfuß sogar auf der Straße herum gelaufen bin, haben vielleicht sogar ein paar Japaner über mich geschmunzelt.

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