JapanWien

Ich habe wieder „mein Leben“ zurück

Mittwoch, 8. April 2015. Tokyo. Ein Tag, der mir sicher lange in sehr guter Erinnerung bleiben wird. Nach genau fünf Wochen ungewollter Abstinenz – ich lag also kommunikativ am Trockenen – habe ich endlich wieder mein Leben zurück.

Neue Kreditkarte

Als ich Andreas vom Flughafen abholte, um mit ihm gemeinsam zu unserem Hotel in Tokyo zu fahren, wusste ich schon, dass er mir die Ersatzkarte meiner gestohlenen Kreditkarte mitbringen wird. Natürlich habe ich gleich Geld beim ATM abgehoben. Also eigentlich wollte ich abheben, aber ich bekam die Meldung, dass die Karte nicht gültig ist. Kurz machte sich Ärger in mir breit. Erst als ich auch mit einer anderen Karte nicht abheben konnte, wusste ich, dass es nicht an meinen Karten liegen kann. Des Rätsels Lösung ist, dass in Japan nicht jeder Geldautomat europäische Karten annimmt. Unter der großen Auswahl an ATMs am Flughafen haben wir aber bald einen passenden gefunden.

Dann ging es ab ins Hotel Monterey Hanzomon, das gleich gegenüber dem Ausgang einer U-Bahn-Linie liegt. Das Hotelzimmer im 9. Stock hat uns gleich einmal einen guten Ausblick gewährt. Jetzt ging es ans Auspacken. Ich habe meinen großen Rucksack mit all den Sommersachen am Flughafen gelassen und habe jetzt nur einen Koffer, der sich in einem japanischen Hotelzimmer viel besser macht. Denn übermäßig viel Platz oder große Kästen gibt es hier nirgends. Obwohl sowohl dieses als auch das Zimmer in Narita für japanische Verhältnisse recht großzügig ist.

Der Fotoapparat

Im Gepäck von Andreas ist mein alter Fotoapparat von Wien nach Japan mitgereist. Endlich kann ich meine Eindrücke auch wieder mit einer brauchbaren Kamera festhalten.

Ein Geschenk

Bereits in Neukaledonien habe ich recherchiert, welchen E-Book-Reader ich gerne als neuen haben möchte. Die Wahl fiel auf den Tolino Vision 2. Ausschlaggebend war diesmal nicht die Farbe, sondern die Tatsache, dass er wasserfest ist. Damit kann ich dann auch am Pool, Strand oder in der Badewanne bedenkenlos lesen.
Damit ich auch schon auf meiner aktuellen Reise lesen kann, habe ich diesen Reader von Andreas als verspätetes Weihnachtsgeschenk bekommen.
Natürlich habe ich mich über das neue Teil sehr gefreut. Dass ich mit einem Schlag so viele verlorene Dinge wieder habe, ist eine echt Bereicherung und ein echt gutes Gefühl.

Die Überraschung

Wir haben besprochen, dass mir Andreas meine Ersatz-SIM-Karte mitnimmt, damit ich sie für die notwendigen Transaktionen meiner Konten verwenden kann. Mit der SIM-Karte kam die größte Überraschung. Die SIM-Karte steckte in einem Smartphone. Bis ich mir ein neues Handy besorgt habe kann ich nun das alte Handy einer Freundin von Andreas benutzen. Somit ist ich „mein Leben“ wieder komplett und ich kann ganz entspannt den Rest meiner Reise genießen, facebooken, whatsappen, smsen, evernoten, translaten usw.

Share this:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.