Idyllische Todoroki Schlucht

Wir sind am Weg ins Todoroki Tal. Die dicht bewaldete Schlucht entlang des Flüsschen Yazawa liegt im Bezirk Setagaya und ist die einzig natürliche Schlucht in den 23 Bezirken von Tokyo. 

Todoroki liegt noch im Stadtgebiet von Tokyo, wir brauchen aber trotzdem eine gute Stunde mit der Bahn, weil wir ein paar Mal umsteigen müssen.

Herausforderung Bahnsystem in Tokyo

Ein bisschen verwirrend ist das Bahnsystem in Tokio auf jeden Fall. Mit Google Maps kann man zwar ganz gut planen und hat auch alle relevanten Informationen. Doch die Beschriftungen sind für uns nicht immer ganz klar. Außerdem springen die Anzeigetafeln in den Bahnhöfen und Zügen immer zwischen Japanisch und Englisch hin und her, also müssen wir immer warten, bis wir die für uns lesbare Anzeige sehen, die auch nur ganz kurz angezeigt wird. Und manche Züge werden irgendwo auf der Strecke plötzlich zu einer anderen Linie. Das fordert uns noch etwas heraus.

Schnuckeliges Todoroki

Als wir am Bahnhof in Todoroki ankommen, sind wir sofort vom schnuckeligen Ort verzaubert. Hier kommen wieder unsere Tokyo-Gefühle zurück, die wir vor 11 Jahren mitgenommen haben. Kleine Häuser, schmale Gässchen, alles sauber, fein und schnuckelig. Parkende Autos werden in mehreren Ebenen gestapelt und die fahrenden Autos kommen immer von der falschen Seite. 

Genauso entzückend ist das putzige Cafe in dem wir Kaffee und Kuchen kaufen. Auch die Gläser und die Kuchen und die Gäbelchen, es sieht alles so süß aus, wie aus der Puppenküche.

Gut beschriftet

Schon beim Stiegenabgang ins Todoroki Tal finden wir Gefallen an dem Ort. Hier ist alles super schön hergerichtet und detailliert mit vielen Hinweis- und Informationstafeln beschriftet. Offenbar wird das Tal auch gut in Schuss gehalten, denn wir kommen an einer Baustelle vorbei, wo der Abhang von zahlreichen Bauarbeitern in mühsamer Handarbeit befestigt und restauriert wird. 

Gestalteter Flusslauf

Wir spazieren am Weg neben dem Fluss Yazawa entlang, links und rechts neben uns sprießt üppiges Grün. Insgesamt ist es hier sehr feucht und erinnert mich sogar ein bisschen an Regenwald. Im Tal sehen wir verschiedene Brücken und Schreine. Die angekündigten Wasserfälle sind nur zwei kleine Rinnsale. Ob es hier wirklich mal üppig plätschert, können wir nicht herausfinden. 

Idyllischer japanischer Garten

Am Ende das Tals gehen wir durch einen wunderschönen japanischen Garten, der zu einer schönen weiten Wiesenfläche führt, an dessen Seite ein entzückendes Teehaus steht. Hier machen wir Pause und genießen das Grün, die Stille und die gesamte Idylle. Die gesamte Todoroki Schlucht sowie der japanische Garten entspannen uns vollkommen. Wir genießen die vollkommene Ruhe und Natur.

Wir gehen dann noch ein Stück weiter durch ein Wohngebiet, bis wir zu einem großen Fluss kommen wo es wie bei uns in Wien auf der Donauinsel aussieht, bevor wir wieder zum Bahnhof Todoroki aufbrechen.

Zoom-Objektiv geshoppt

Den Rückweg legen wir so an, dass wir in Shinjuku Zwischenstation machen. Dort kaufe ich mir ein Objektiv bei Bic Kamera, der auch eine Art Media Markt ist, nur ungefähr zehn Mal größer. Da das Reisezoom-Objektiv meiner Systemkamera seit ein paar Tagen nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, und es eh schon einmal repariert wurde, dachte ich mir, ich kaufe mir das Sony-Objektiv dort, wo es eigentlich geboren wurde.

Tolles Sushi genießen

Danach finden wir ein Restaurant, wo wir ein richtig tolles, frisch gemachtes Sushi essen, das von vier Sushi-Köchen am Tresen professionell jedes einzeln per Hand zubereitet wird. Wir genießen das sehr, es schmeckt hervorragend. Somit sind wir voll in Japan gelandet.

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2 Gedanken zu „Idyllische Todoroki Schlucht“

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