BaganMyanmar

Alt-Bagan: Pagoden und Ausblicke auf den Aye Yarwaddy River

Neuer Tag. Neuer Versuch. Wir haben uns wieder um 4.30 Uhr aufgestanden aus dem Bett gekämpft, aber auch heute wurde der Ballonflug über Bagan aus windtechnischen Gründen abgesagt. Sehr schade. Diesmal sind wir aber wieder schlafen gegangen und haben unser Tagwerk erst um 9 Uhr fortgesetzt.
 

Pagodenfeld von Alt-Bagan

Nachdem wir gestern das Pagodenfeld von Nyaung U aus erkundet haben, war heute Alt-Bagan dran. Wir charterten wieder zwei E-Roller und düsten entspannt von einer zur anderen Pagode.
 

Payangazu Gruppe

Die Payangazu Gruppe ist eine entzückende  Anlage mit vielen eher kleineren Stupas und Gedenksteinen. Wie bei den meisten Pagoden taucht plötzlich irgendwo ein Einheimischer auf, der Infos über die Pagode gibt, darauf hinweist, wenn man vergessen hat die Schuhe auszuziehen oder einen guten Tipp hat. 
 
Hier zeigten mir zwei Betelnuss-kauende Burschen in einer der Pagoden einen schmalen dunklen Stiegenaufgang, durch den man auf das Dach des Bauwerkes kommt. Sie drückten mir freundlicherweise auch gleich eine Taschenlampe in die Hand, damit ich die dunklen, engen, verwinkelten Stiegen gut hinaufgehen konnte. Sofort wurde ich mit einem großartigen Ausblick und somit vielen hübschen Fotomotiven belohnt. Damit hatten wir auch schon den richtigen Aussichtspunkt für den heutigen Sonnenuntergang gefunden.
 

Entspannender Flussblick

Anschließend durchquerten wir mit unseren E-Rollern eine sehr ursprünfliche Siedlung und landeten schlussendlich am Aye Yarwaddy, dem größten und bedeutendsten Fluss von Myanmar, der am Fuße des Himalaya entspringt. Wir landeten im entzückenden Lokal Fantasia Garden, wo wir uns unter schattigen Bäumen direkt am Flussufer bei selbstgemachter Limonade abkühlen konnten, bevor wir uns wieder auf den staubigen Weg machten.
 

Flaschenkürbis-Stupa

Wir hielten uns dann weiter ans Flussufer und besichtigten ebenfalls direkt am Flussufer die Bu Ppaya Stupa. Der Name Bu Paya bedeutet Flaschenkürbis. Man kann gut erkennen, warum die Stupa gerade diesen Namen trägt. Jedenfalls sieht die goldene Stupa in der prallen Sonne wunderschön und glänzenden aus. Auch die Kulisse des Flusses passt hervorragend dazu.
 
Vor vielen Pagoden stehen und gehen einheimische Frauen und Männer herum, die vor allem Bilder oder Postkarten verkaufen. Das Gespräch beginnt immer mit der Frage, woher man kommt. Meist wird Austria mit Australia verwechselt. Heute war ich allerdings sehr überrascht, als die Burmesin nach der Frage, ob ich als Österreicherin deutsch spreche mit „Guten Tag“ und „Wie geht es dir?“ geantwortet hat. Aber wirklich von den Socken war ich dann, als sie ihr Verkaufsgespräch in wirklich passablen Deutsch fortsetzte. 
 

Gawdaw Palin Tempel

Der Gawdaw Palin Tempel ist im Inneren recht schlicht und die Buddhastatuen sahen – bis auf die Größe – wie Kopien aus. Rundum gab es keinen Schnickschnack. Allerdings war die Dekoration beim Hauptbuddha sehr speziell. Nämlich sehr viele bunte Lämpchen, die aber gerade nicht brannten. Doch konnten wir anhand der Schalttafel erkennen, dass jedes dieser bunten Lämpchen sogar einzeln eingeschaltet werden kann.
 
Von einem nebenstehenden Gebäude hat man oft einen besseren Blick. Neben dem Gawdaw Palin steht links außerhalb des Tempelgeländes eine kleine Pagode, wo man aufs Dach kommt. Von dort hatten wir einen fabelhaften Blick auf den Gawdaw Palin. 
 
Und den nächsten Flussblick gönnten wir uns dann bei guten Drinks im renommierten Bagan Thande Hotel, das so ein richtiges Überbleibsel aus der britischen Kolonialzeit ist. In einem tollen Garten mit perfekten Flussblick genossen wir gute Drinks. 
 

Indischer Tempelnachbau

Zum Abschluss besuchten wir den Mahamodhi Tempel, der ein Nachbaus eines indischen Tempels mit dem selben Namen ist. Seinen Reiz macht auf jeden Fall die Optik der Außenansicht aus. Er ist sehr hübsch und unterscheidet sich auch von anderen Pagode deutlich.
 
Schlussendlich wollte uns ein Einheimischer auf die schnelle noch eine Bootsfahrt verkaufen. Doch wir kehrten zu unserem ersten Pagodenstätte von heute zurück, um dort den Sonnenuntergang zu erleben, genießen und bildtechnisch festzuhalten. 
 
Hier ist ein Auszug aus unseren Fotos. Mehr zu jeder einzelnen Pagode gibt es in der Myanmar-Fotogalerie jeweils unter Payangazu Gruppe, Flussblick Fantasia Garden & Thande Hotel, Bu Paya Stupa, Gawdaw Palin Tempel sowie Maha Bodhi Tempel.
 
Und unter Mit dem E-Roller im Pagodenfeld gibt es noch Details zu weiteren Pagoden, die wir am Vortag besichtigt haben.
 
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