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Alte Leute in altem Viertel Yanaka von Tokyo

Heute nachmittags sahen wir uns Yanaka an. Schon als wir aus der U-Bahn heraus kamen vielen uns die vielen alten Leute auf. Endlich sahen wir das, was man über Japan immer sagt, eine überalterte Bevölkerung. Und so alt wie die Alten hier sind oder eigentlich noch ein bisschen älter ist das Yanaka-Viertel. Da es weder durch Erdbeben noch durch Krieg zerstört wurde, kann man hier sehen, wie Tokyo in früheren Tagen ausgesehen hat. Die schmalen, alten Gässchen sind wirklich schön anzusehen. Vor allem, weil sie ganz offensichtlich liebevoll gepflegt, restauriert und erhalten werden.

Unter anderem haben wir  Schilder gesehen, die in japanischer – und hier auch öfter gleichzeitig in lateinischer – Schrift zeigen, wie hier Adressen bezeichnet werden. Es gibt hier keine Straßen- und Hausnummern wie bei uns. Es gibt jeweils Bezeichnungen für Bezirksteil, Ortsteil oder Viertel und meist noch eine Nummer, um welchen Block es sich handelt. Angeblich ist es deshalb auch für Postler eine Herausforderung Briefe richtig zuzustellen, weil er sich in dem Kretzel wirklich auskennen bzw. die Familien kennen muss, um alles richtig zustellen zu können.

Schlussendlich findet man hier noch in Anlehnung an die Edel-Shopping-Meile Ginza die Nezu-Ginza. Wenn nicht die Fähnchen auf den Laternen darauf hinweisen würden, dass das hier eine kleine Ginza sein soll, würde man das in diesem beschaulichen Gässchen gar nicht bemerken. Aber auf jeden Fall lohnt es sich in Yanaka gemütlich spazieren zu gehen. Da kann man sich auf jeden Fall in allen Einzelheiten das historisches Tokyo gut vorstellen.

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