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Ausflug zu einer indonesischen Einwanderungsbehörde

Da ich ja auf jeden Fall bis 1. Jönner 2013 in Yogya bin, wollte ich die Gelegenheit nutzen, mein Visum verlängern zu lassen. Auch wenn es noch ein paar Tage gilt, angeblich kann das dauern, bis es verlängert wird. Also habe ich mich ganz gesittet in die lange Hose geworfen und bei der Rezeption nach dem Bus gefragt. Die Tante hat mir erklärt, wo die Busstation ist und dort musste ich nur einsteigen und bis zum Flughafen fahren. Wieder habe ich die Erfahrung gemacht, dass hier alle total hilfsbereit sind. Meistens werde ich sowieso gefragt, wo ich hin will und wenn nicht, dann frage ich nach dem Ziel und bekomme eigentlich immer von irgend jemanden die Info, wann ich aussteigen muss.
Irgendwie ging das alles zu einfach. Als ich dann bei der Immigration war, war trotz meiner vorherige Recherche, geschlossen. Auf indonesich haben mir das zwei lustige Beamte erklärt, dass überhaupt erst wieder am Mittwoch aufgesperrt wird. Gut damit hat sich das vorerst erledigt und ich bin wieder zurück getingelt. Zwei Stunden im noch entspannten Morgenverkehr durch Yogyakarta war allerdings interessant, da ich auch gleich andere Teile der Stadt gesehen habe. Warum ich allerdings dann bei der Rückfahrt umsteigen musste und auch bei einer anderen Station raus musste, war mir nicht klar. Wie auch immer, nach kurzer Orientierung fand ich wieder zu meinem Guesthouse zurück.

Was ich beim Busfahren immer wieder spannend finde ist es, wie viele Leute man damit beschäftigen kann. Ein paar, die an der Haltestelle Karten verkaufen, einer der sie entwertet oder aufpasst, dass man richtig entwertet. Dann ist immer jemand dabei, der in einer Liste einträgt, wie viele Karten verkauft wurden. Im Bus ist natürlich ein Fahrer und mindestens ein Zweiter, der Haltestellen ansagt und die Türe auf und zu macht und darauf achtet, dass Leute aus- und einsteigen. Und der tauscht sich dann mit dem Listenmenschen aus, wie viele Leute wohin fahren. Eigentlich müssten die hier die genialsten Statistiken von busfahrenden Menschen haben.

Zum Verkehr ist mir noch aufgefallen, dass die hier nicht hupen. Viel angenehmer, als in Westjava.

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