Fruchtbarkeitstempel Chimi Lhakhang

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Bevor wir den Bezirk Punakha endgültig verlassen haben, sahen wir uns noch den Chimi Lhakhangam an. Die Besonderheit dieses relativ kleinen und unspektakulären Tempels ist seine Funktion als Fruchtbarkeitstempel. 
 

Phallus-Symbol

Dementsprechend sind alle Wege zum Tempel mit Geschäften gepflastert, die sich dem Thema Fruchtbarkeit und der entsprechenden Symbole annehmen. Also eigentlich nur einem einzigen Symbol. Der Phallus hat in Bhutan sowieso eine besondere Bedeutung. Er wird in allen Regionen immer wieder an Hauswände und neben Türen als Schutzsymbol gegen Dämonen aufgemalt. Ob er jetzt wirklich auch ein Fruchtbarkeitssymbol ist, daran scheiden sich die Geister. Aber beim Chimi Tempel und für die Souveniergeschäfte wird er auf jeden Fall in jeder erdenklichen Form, Größe und Farbe verkauft.
 

Leichte Wanderung

Da wir nun fast alle ziemlich verschnupft sind haben wir heute nur eine ganz leichte Wanderung gemacht. Der Spaziergang durch ganz kleine Dörfer und über die Felder war total gemütlich und es waren kaum andere Touristen unterwegs. Also war es so richtig entspannt. Auch beim Tempel selbst, war kaum etwas los und so konnten wir den Chimi Lhakhang in Ruhe ansehen.
 

Hohe Erfolgsquote

Man sagt dem Chimi Tempel nach, dass er den kinderlosen Paaren, die hierher kommen und mit einem hölzernen Phallus den Tempel drei Mal umrunden, eine Erfolgsquote von 99 Prozent nach. Der Beweis liegt darin, dass diese Paare dann Fotos von ihren Kindern schicken. Und sogar der König Jigme und die Königin Jetsun, die ein paar Jahre kinderlos verheiratet waren, waren hier. Und danach haben sie endlich den lang ersehnten Sohn bekommen. Ob wirklich nur der Tempelbesuch für eine Schwangerschaft verantwortlich zeichnet oder ob vielleicht parallel noch andere unterstützende Methoden angewendet wurden, können wir natürlich nicht sagen. Aber es ist auf jeden Fall eine sehr nette Geschichte.
 

Schneuzen erlaubt

Was wir hier in Bhutan im Zuge unserer Verkühlung als ziemlich angenehm erleben, ist die Tatsache, dass es auch erlaubt und üblich ist, dass man sich bei Schnupfen schneuzen kann. Nicht nur dass es für uns selbst angenehmer ist, weil wir dass dann nicht ganz verschämt in irgendeiner Ecke machen müssen, ist es auch feiner, dass nicht ständig irgend ein Asiate lautstark aufzieht.
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3 Responses so far.

  1. Doris sagt:

    Der Babyhund ist ja entzückend!!!!! Wie sieht’s dort eigentlich mit Katzen aus? (ich meine Hauskatzen, nicht Tiger…) Und hoffentlich hat der Besuch dieses Tempels keine nachhaltigen Folgen für euch ;))
    Baldige Besserung für euren Schnupfen – der Heimflug ist ja nicht mehr fern und Fliegen mit Schnupfen ist ätzend.
    Liebe Grüße Doris

    • Maulwurf sagt:

      Haustiere in unserem Sinn, gibt es in Bhutan kaum. In Paro und Thimphu gibt es gaaaanz vereinzelt Frauen mit Taschenhunden oder Hund an Leine. Hauskatzen haben wir keine gesehen. Streunende Katzen gibt es schon, vor allem in den Klöstern. Wild lebende Hunde sind aber zahlenmäßig extrem viel mehr. Was sich vor allem in der Nacht sehr deutlich macht.

    • Sue sagt:

      Wenn du magst, können wir dir noch ein paar mehr Fotos von diesem kleinen Hund schicken.

      Das mit Schnjpfen und Fliegen stimmt leider. Das kann gar nichts. :-(

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