AmsterdamNiederlande

Mit Willy durch den Grachten geschippert

 
Für die obligatorische Amsterdamer Grachtentour wollten wir unbedingt mit einem offenem Boot fahren und haben dafür geeignetes Wetter abgewartet. Heute ist es endlich so weit, weil es nicht mehr regnerisch ist. Zuerst marschierten wir zu einer Anlegestelle auf der Stadhouderskade bei der Hein Donnerbrug, die keine 20 Gehminuten von unserem Apartment entfernt ist, weil dort verschiedene Bootstouranbieter ihre Rundfahrten starten. Wir entschieden uns für die Blue Boat Company, weil die zur passenden Zeit Plätze auf einem offenen Boot hatten. 
 

Offenes Grachtentour-Boot

Durch die Grachten schipperten wir mit Willy. Auf diesem Boot waren zirka 20 Personen mit uns an Board und wir freuten uns über die guten Plätze ganz vorne am Bug. Obwohl auf einem offenen Boot, jeder Fahrgast am Rand sitzt und somit einen guten Ausblick hat, hatte ich beim vorne sitzen den zusätzlichen Vorteil, dass niemand im Bild sitzt oder steht, wenn ich fotografieren wollte. 
 
Da wir mit einem relativ kleinen Boot unterwegs waren, konnte unser Bootsführer auch kleine und schmale Grachten befahren. Da waren dann auch ein paar Brücken dabei, die so tief lagen, dass wir unbedingt sitzen bleiben mussten und manchmal habe ich sogar den Kopf eingezogen. 
 

Unzählige Hausboote

Auf unserer Tour durch die Grachten erfuhren wir, dass es 165 Grachten mit 80 Brücken und 2.500 Hausbooten gibt. Bei den Hausbooten sieht man zwei verschiedene Arten. Nämlich die echten Boote, die fix vertaut sind und jene, die wie quaderförmige Container mit Fenstern aussehen und auf einem schwimmenden Betonsockel stehen. 
 
Natürlich sind wir nicht alle 14 Grachten-Kilometer abgefahren, doch wir haben eine ganze Reihe interessanter Sehenswürdigkeiten wie das schmälste Haus Amsterdams oder die einzige noch bestehende Holzbrücke gesehen. Oder das chinesische Viertel, das sich von anderen nur dadurch unterscheidet, dass die Straßennamen auch in Schriftzeichen angeschrieben sind. 
 

Windschiefe Häuser

Vom Wasser aus kann man auch gut erkennen, wie windschief und vorgeneigt manche Häuser sind. Eine Gruppe wird sogar „tanzende Häuser“ genannt. Leider kann man auf keinem Foto nachvollziehen, wie schief die Häuser in der Realität aussehen. Das muss man sich einfach selbst einmal ansehen.
 
Die Grachtentour führt auch hinter dem Bahnhof vorbei und damit durch den Fluss Amstel durch, der Namensgeber der eindrucksvollen Stadt Amsterdam ist.
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