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Größten buddhistischen Tempel Borobudur gefrühstückt

Um 4.30 Uhr *gähn* bin ich heute bereits aufgestanden, weil der Transfer zum Borobudur bereits um 3/4 5 Uhr los ging. Deshalb habe ich den Transport mit Minibus auch über das Hotel gebucht, weil ich das mit öffentlichen Bussen sicher nicht geschafft hätte. Pünktlich um 6 Uhr waren wir dann bei dem weltweit größten Tempelkomplex Borobudur, als gerade zum Sonnenaufgang.
Atemberaubend war natürlich beides. Sowohl zu sehen, wie sich die Schleier des Morgens rund um den Tempel heben und der Tag erwacht, als auch die beeindruckende Anlage. Angeblich soll sie in 100 Jahren erbaut worden sein, dann war sie 1000 Jahre nach einem Vulkanausbruch verschüttet und nach dem Start der Freilegung zum Beginn des 19. Jahrhunderts war sie dann endgültig erst 1983 mit Unterstützung der Unesco fertiggestellt. Heute zählt sie natürlich zum Weltkulturerbe.
Natürlich waren ein bisschen viel Touristen hier, auch ganze Schulklassen in Massen. Doch wenn man die verschiedenen Ebenen ein bisschen rund herum geht, findet man auch immer wieder einen stillen Platz.
Neben den vielen Reliefs, die wie ein Bilderbuch das Leben Buddhas erzählen, haben mich die unzähligen Stupas fasziniert. Unter jedem Hütchen sitzt nämlich ein Buddha.
Bei solchen Bauwerken frage ich mich immer, wie die vor so langer Zeit errichtet worden sind. Und wenn man dann oben steht, fühlt man sich einfach unbeschreiblich abgehoben.
Ich habe natürlich wieder tausend Fotos gemacht, doch die können nicht annähernd zeigen, wie gut es sich hier anfühlt. Ich würde jedenfalls jedem, der einmal hier in der Gegend ist, den Besuch des Borobudur ans Herz legen. Und selbst für mich Langschläfer war das zeitige Aufstehen auf jeden Fall die Sache wert! Im Gegenteil, wenn ich jetzt weiß, wie beeindruckend diese Tempelanlage ist, hätte ich es sehr schade gefunden, wenn ich sie nicht erleben hätte können.
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