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Mit allen „heiligen“ Wassern gewaschen

Heute waren wir zu dritt unterwegs. Anissa, John und ich haben uns ein Auto mit Fahrer für einen Tag gemietet um uns gemeinsam ein paar Sehenswürdigkeiten zu geben. Um 9 Uhr ging es los und damit ich rechtzeitig abfahrbereit bin, habe ich mir den Wecker gestellt, natürlich dem im Handy. Und als ich munter wurde und auf die Uhr sah, war es 8.55 Uhr. Kein Strom und Smartphone und damit auch kein Weckerläuten 🙁 So rasch war ich noch nie in meinem Leben aufgesprungen, angezogen und zusammengepackt.

Verhandlungen mit dem Taxifahrer

Der Tag hat deshalb für mich etwas konfus begonnen. Und dann mussten wir auch noch mit dem Fahrer wegen Route und Preis diskutieren, weil derjenige, mit dem John die Vereinbarung getroffen hat, hat uns einfach jemanden anderen geschickt. Ketut, der Vierte, in diesem Fall der Acht-Geborene (Eat, Love, Pray-Insider wissen jetzt wie das mit der Namensgebung auf Bali funktioniert), wollte mehr Geld und hatte keine Ahnung, wo wir hin wollten.

Gunung Kawi Monumente

Begonnen habe wir mit Gunung Kawi. Das liegt in einer Schlucht und aus den Felswänden wurden Monumente herausgemeistelt. Sehr interessant, aber auch sehr anstrengend, weil es rund 200 Stufen berab geht, die man zum Schluss natürlich alle wieder raufgehen muss. Ausgezahlt hat sich die Anstrengung auf jeden Fall.

Baden in der heiligen Tirta Empul

Anschließend waren wir  bei einer heiligen Quelle, nämlich Tirta Empul. Also auch wieder eine Tempelanlage und das Wasser, das dort einer Quelle entspringt, ist heilig. Die Asiaten schmeißen sich da reihenweise ins Becken und bringen auch vor den Fontänen Opfergaben dar bzw. lassen das Wasser über den Kopf rinnen. Ich habe das Schauspiel nur beabachtet, weil ich meine Kleidung nicht nass machen wollte. Arg fand ich es, als Eltern ihre wohl behinderte Tochter unter jeden Wasserstrahl hielten und sie sich mit Händen, Füßen und Schreien wehrte. Ich hoffe für das Mädel, dass das Wasser wirklich heilig ist und ihr auch hilft.

Kaffeespeialität

Nächster Stopp war eine Kaffeeplantage. Gelernt habe ich, was Kopi Luwak ist. Der Musang, ein kleines Felltier frießt die Kaffeebohnen bzw. die Schale und was bei dem Tier hinten wieder rauskommt wird zur Herstellung des sehr exquisiten und teuren Kaffees verwendet. Ich muss gleich dazu sagen, dass ich diesen Kaffee nicht probiert habe 😉

Auf dem Weg zum Batur-See und Batur-Vulkan haben wir noch bei einem Obststand verschiedene Früchte probiert, was eine echte Gaumenfreude war! Nach einem Fotoshooting von einem Aussichtspunkt sind wir in einem Restaurant am Kraterrand gewesen. Da ist die Aussicht auf den Vulkan bzw. den See natürlich inklusive. Die Restaurants sind für Touristen gemacht, das Essen mau und recht hochpreisig. Aber es gehört eben einfach dazu. Ganz arg war es, dass während des Essens total schnell Wolken und Nebel aufgezogen ist und wir innerhalb von 20 Minuten gar nichts mehr außer Nebel sahen. Wir hatten echt Glück mit dem Timing, weil wir beim Ankommen den perfekten Blick hatten.

Geniale Reisterrassen

Auf der Rückfahrt mussten wir natürlich noch einen Stopp bei Reisterrassen einfordern, um auch so richtige Bali-Fotos machen zu können!

Nach einer erfrischenden Dusche haben wir den Abend beim gemeinsamen Dinner mit spannenden Gesprächen ausklingen lassen. Spannende Gespräche heißt natürlich, Männer, Frauen, Beziehungen. John hat dann noch mit meiner Kette für Anissa eine Frage ausgependelt. Ein echt abwechslungsreicher Tag!!!

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