BorneoFreifallMalaysia

So ein Katzenjammer in Kuching

Regen. Das kenne ich ja eigentlich. Hier auch im Grunde genommen nicht tragisch, weil es schon immer wieder Schauer oder Gewitter gibt, die manchmal schon nach 15 Minuten, manchmal erst nach 2 Stunden vorbei sind. Doch gestern war es anders. Es hat immer wieder geregnet, genieselt, kurz aufgehört und  wieder weiter getropft. Und das ist nicht ganz so lustig. Natürlich ist es trotzdem warm und vor allem gibt es hier in weiten Teilen Arkaden, so dass man sich viel in der Stadt fortbewegen kann, ohne nass zu werden. Jedenfalls ist so ein Wetter schon ein richtiger Katzenjammer 🙂
Kuching ist eigentlich eine sehr schöne und vor allem westliche Stadt. Hier in der Stadt steht auf jeden Fall die Waterfront-Promenade, die sich über 1 km am Fluss entlang zieht, im Mittelpunkt. Man kann hier so richtig bummeln, relaxen, beobachten – es einfach gemütlich haben. Sowohl tagsüber als auch abends.
Was noch auffällt in Kuching:
Überall hört man Musik, die man genauso bei uns hören könnte.

Alle sprechen gut Englisch – angeblich war Englisch hier lange Amtssprache. Gestern war dann für Jugendliche ein Musikfestival im Gebäude des ehemaligen Obersten Gerichtshof und sogar das wurde englisch moderiert.

Es ist alles sehr gepflegt.
Es gibt hier sogar einige Kaffeehäuser.
Natürlich habe ich mir wieder ein paar Tempel angeschaut, die Moscheen allerdings nur von außen fotografiert. Dann bin ich durch den Main Bazaar geschlendert. Da gäbe es schon ein paar nette Dekogegenstände. Doch mit Rucksack ist das natürlich kein Thema, irgend etwas mitzuschleppen. Also habe ich einfach nur geschaut.
Außerdem habe ich das Textilmuseum und das recht interessante Sarawak-Museum besichtigt – wirklich gut und spannend aufbereitet. So habe ich z. B. erfahren, dass es über 40 verschiedene Bevölkerungsgruppen gibt. Und da sie hier Integration offenbar wirklich leben, feiern sie auch alle Feste, von Weihnachten über Hari Raya bis zum Chinesichen Neujahr. Auch die Besitzerin des Guesthouses lebt hier echt Multikulti: sie ist Schwedin, mit einem Iban verheiratet und ihr Bruder, der auch hier lebt ist mit einer Chinesin verheiratet.
Außerdem habe ich mir noch den Sunday Market angeschaut. Er startet schon Samstag nachmittags und es gibt hier wie auf den anderen Märkten auch Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Gewand, Haushaltswaren und all den Kitsch, den niemand braucht …..

Share this:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.