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Ubud ist so wie Bali ein großer Gemischtwarenhandel

Am Mittwoch war es in Ubud auf Bali so weit. Ich hatte erstmals Schwierigkeiten mit meiner Wäsche. Normalerweise funktioniert es tadellos, dass ich sie abgebe und zum versprochenen Zeitpunkt zurück bekomme. Diesmal war Mittwoch 17 Uhr ausgemacht, aber als ich dort ankam war der Laden schon geschlossen. Ich habe dann in den Nachbarläden nachgefragt und die haben zu dritt versucht, die Wäscherei-Massagesalon-Tante zu erreichen, was leider nicht gelungen ist. Also musste ich bis heute in der Früh warten. 9 Uhr. Das blöde ist, dass ich heute schon in der Früh um 7 Uhr einen Bus von Ubud nach Candidasa hätte nehmen können und so am Vormittag hier gewesen wäre. So konnte ich – und das auch erst nach abklappern von ein paar Vermittlern – den Bus um 11.30 Uhr nehmen.

Das kuriose war allerdings, als ich dann gestern, Donnerstag, um 9 Uhr eingerauscht bin, war der Laden zwar offen aber niemand da. Ich war dann froh, mein Wäschepaket zu sehen und habe es mitgenommen. Gerne hätte ich die Augen der Wäscherei-Massagesalon-Tante gesehen, als sie – wann auch immer – in ihrem Laden wieder auftaucht und ein Wäschepaket weniger da ist 😉

Zum Thema Wäscherei-Massagesalon-Tante muss ich noch sagen, dass hier fast jede Kombination von Business möglich ist. Laundry-Service gibt es so gut wie in jedem zweiten Geschäft, wahlweise auch kombiniert mit Fahrradverleih und Transport=Reisebüro=Shuttleservice=Taxi usw. Und jedes Homestay ist gleichzeitig die Wohnstätte der Familie, die es betreibt und die bieten natürlich auch Wäscherei an und vermitteln gleich jede Art von Transport, Fahrräder, Mopeds usw. Konkret bedeutet das, sobald man im Homestay eincheckt wird abgefragt, wann man was unternehmen möchte und wo hin möchte und schon gibt es ein breites Angebot. Jeder kann hier quasi alles vermitteln, wobei alles „very cheap“, „a good price for you“ und „for good luck“ ist.

Die Reise gestern, Donnerstag, nach Candidasa hatte auch Spuren von Multibusiness. Ich musste 2 x umsteigen und die Bushaltestellen des so genannten Perama-Busses sind natürlich nicht ausschließlich Haltestellen, sondern gleichzeitig Warteraum, Restaurant und Geschäft.

Im Homestay hier in Candidasa habe ich nach einem Moped gefragt und der Besitzer hat mich in einen „Fotoladen“, der gleichzeitig eine Supermarkt ist, geschickt. Dort habe ich nur nach einem bestimmten Mann fragen müssen und schon ein Moped zu einem guten Preis bekommen. Ich konnte es sogar schon am Vorabend mitnehmen.

Mir kommt das alles wie eine großer Gemischtwarenhandel vor ;-)))

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