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Wow! Unbeschreiblich schöne Wasserpaläste

Am Freitag war ich wieder einmal mit dem Moped unterwegs. Am Vorabend versuchten mir zwei überwuzelte hier ansässige Australier zu erklären, dass es fast den Tod bedeutet selbst zu fahren. Sie wollten mir ein Auto mit Chauffeur einreden – irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass sie entweder totale Angsthasen sind oder Vermittlungsprovision bekommen 😉

Doch unbeeindruckt von deren Pessimismus startete ich mit der Stadt Amlapura. Das aufregendste am Verkehr und auf der Straße war, dass ich 5 x im Kreis geschickt wurde, bis ich endlich den Puri Agung Kanginan finden konnte. Der Palast ist eine interessante Kombination aus holländischen, balinesischen und chinesischen Elementen. Sehr sehenswert. Zumal in einem Teil der Anlage auch noch Leute wohnen.

Mein nächster Stopp führte mich nach Tirtagangga. Wieder habe ich mich durchgefragt und diesmal schickten sie mich immer in die selbe Richtung. Beim nächsten Wasserpalast angekommen blieb mir beim Eingang gleich einmal die Luft weg. Ich war total überrascht etwas so schönes zwischen den Reisfeldern und Hügeln zu finden. Es ist einfach atemberaubend! Natürlich gibt es auch hier wieder einmal eine Quelle die heilig ist. Angeblich bleibt man ewig jung, wenn man darin badet. Um es gleich vorweg zu nehmen, nein, ich will gar nicht ewig jung bleiben und habe mir deshalb das Bad erspart 😉

Nach 2 wunderschönen Stunden in der faszinierenden Anlage bin ich nach Ujung zum nächsten Wasserpalast gefahren. Kaum zu glauben, es gibt noch eine Steigerung. Schon beim Hinfahren ist mir klar geworden, dass ich an einem besonderen Platz bin. Die Straße führt an der Anlage vorbei und es dauerte ein paar Minuten bis ich überhaupt den Eingang erreichen konnte. Der Ticketverkäufer gab mir die Information, dass das Gelände rund 8 ha groß ist. Und auch atemberaubend schön. Die vielen verschiedenen Gebäude, der herrliche Garten, die vielen Seen und Brunnen und der Blick aufs Meer. Und so gut wie keine Touristen. Ich habe mich so wohl gefühlt, dass ich auch dort ein paar Stunden herumflaniert bin. Jeden Bali-Reisenden kann ich Ujung wärmstens empfehlen. Man muss das so wie Tirtagangga selbst gesehen haben, denn kein Foto der Welt kann den wirklichen Eindruck vermitteln.

Bevor ich mein Moped zurückgab habe ich noch das Dorf Tenganan besucht. Dort leben Bali Aga, also Balinesen die traditionell nach sehr konservativen Regeln leben und am Aussterben sind, weil sie nur innerhalb des Dorfes heiraten. Gegen eine Spende kann man das Dorf besichtigen. Für mich war es mäßig interessant, weil mich die ganze Reihe von Mopeds und die zahlreichen Verkaufsstände mit Handwerkskunst nicht so sehr von der Tradition überzeugt haben. Trotzdem, nice to see.

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