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Yogya – Surabaya – Bangkok, ich bin gelandet

So oft wie hier bin ich noch nie so zeitig aufgestanden. Doch die Sorge, auch wirklich einen Platz im Bus nach Surabaya zu bekommen, hat mich am Mittwoch um 5 Uhr leicht und locker aus den Bett springen lassen. Naja, vielleicht nicht ganz so einfach, aber sagen wir einmal die Motivation war optimal 😉
Nicht nur, dass das Hotel in Yogya immer ein ausgezeichnetes Frühstück servierte, bekam ich gestern dann auch noch eine Frühstücksbox, weil ich schon um 5.30 mit dem bestellten Taxi, das sogar schon auf mich wartete, zum Busterminal fuhr. Um 5.45 Uhr saß ich im 6 Uhr-Bus, der sofort abfuhr, weil er da schon voll war. Also war ich glücklich, dass ich so zeitig da war.
Obwohl der Bus ziemlich raste, dauerte die Fahrt fast 10 Stunden und ungefähr 6 davon war ich etwas verkrampft, weil ich schon dringend auf die Toilette musste. Aber die Stopps waren immer nur so kurz, dass die Leute gerade ein- und aussteigen konnten und während der letzte seinen Fuß in den Bus setze, fuhr der schon los. Dann war er noch so überfüllt, dass ich – als er dann endlich tanken war und ich somit endlich Zeit für einen kurzen Ausstieg hatte – fast 5 Minuten brauchte, um mich bis zur Türe durchzuzwängen.
Was ich vielleicht noch nicht erzählt habe und was mir gestern wieder mal extrem aufgefallen ist. Jeder lässt hier seinen Müll fallen, wo er gerade sitzt oder steht. Also auf der Straße sowieso. Es gibt auch nur ganz wenige Orte, wo es Mistkübel gibt. Und genauso funktioniert das im Bus. Die Leute kaufen hier von den fliegenden Händlern Essen und die Verpackung, egal ob Plastik oder das Bananenblatt in dem der Reis eingehüllt ist, die leere Flasche oder die Schalen der Aschantinüsse. Alles fliegt einfach auf den Boden und bleibt dort. Damit tue ich mir echt schwer. Aber es gibt hier dafür einfach kein Bewusstsein.
In Surabaya angekommen habe ich ohne einen Plan zu haben den öffentlichen Bus genommen. Wie immer habe ich einen Zettel mit der Adresse in der Hand – wie ich die Dinge ausspreche, werden sie nämlich oft nicht verstanden – und den halte ich dann immer den Leuten unter die Nase. Der Ticketverkäufer im Bus ist mit mir trotz der Hektik sogar ausgestiegen und hat mir das richtige Len gezeigt. Eine Mitfahrende im Len hat dann dem Fahrer gesagt, wo er für mich stehen bleiben soll. Und die letzten paar Meter hat mich dann ein Mopedfahrer zum Hostel gebracht, dass er selbst er mit 3 x nachfragen fand. Hat doch perfekt geklappt ;-)Am Abend habe ich mich dann noch wie ein Schneekönig gefreut, weil ich endlich wieder mal Stimmen von Freunden aus Wien am Telefon gehört habe. Habe nämlich seit 3 Tagen Skype am Handy und kann jetzt endlich auch mit anderen Skypern telefonieren. Das ist echt genial!Heute war es dann recht unspektakulär. Das 4 x Umsteigen habe ich mir gespart und habe mir zum Flughafen Surabaya ein Taxi geleistet. Bei der Durchleuchtungskontrolle vor dem Einsteigen in den Flieger hat mir der beamte dann meine große Wasserflasche, die außem im Rucksack steckte, abgenommen. Die kleine im Handgepäck hat er gar nicht erwähnt. Echt lustig. Dafür hat er die Nagelschere aus haben wollen. Als ich ihm erklärt habe, dass die im Rucksack ganz unten ist und ich erst alles ausräumen müsste, hat er mich gehen lassen.

In Bangkok bekam ich am Flughafen dann gleich eine kompetente Auskunft, mit welchem Bus ich zum Skytrain (so etwas wie die U-Bahn) komme. Von dort aus ist es dann ein Kinderspiel, weil da ja alle Stationen auf Plänen aufgezeichnet sind. Außerdem bin ich ja schon das 4. Mal in Bangkok und kenne mich mit dem Skytrain quasi aus.

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